So funktioniert die Autogas-Technik:
Die meisten Autogas-Anlagen bestehen im wesentlichen
aus folgenden Teilen:
- Autogas-Tank
- Verdampfer-Druckregler
- Mischgerät
- Gas- und Benzin-Absperrventile
Der Autogas-Tank ist ein druckfester,
zylindrischer Stahlbehälter, der je nach Durchmesser
und Länge 35 bis 120 Liter Autogas bei einem Druck
von 5 bis 15 bar aufnehmen kann. Er ist mit verschiedenen
Armaturen zur Befüllung und Entnahme, zum Peilen
und Anzeigen des Füllungsgrades sowie zur Sicherheit
gegen unzulässigen Druckanstieg ausgerüstet.
Der Autogas-Tank wird im allgemeinen im Kofferraum montiert.
Inzwischen gibt es bereits platzsparende Tanks in Reifenform,
wobei der Autogas-Tank in der Reserveradmulde installiert
wird. Moderne Autogas-Anlagen sind für Außenbetankung
ausgerüstet - eine Voraussetzung für Selbstbedienungstankstellen.
Im Verdampfer-Druckregler wird das aus dem Autogas-Tank
entnommene flüssige Gas durch Zuführung von
Wärme aus dem Kühlwasser des Motors in den
gasförmigen Aggregatzustand überführt
("verdampft"). Gleichzeitig wird der Druck
auf etwa Atmosphärendruck gesenkt.
Im Mischgerät werden Autogas und erforderliche
Verbrennungsluft in einem optimalen Verhältnis
miteinander vermischt. Elektromagnetisch wirkende Gas-
und Benzin-Absperrventile ermöglichen über
einen Kippschalter am Armaturenbrett die Umstellung
von einem Kraftstoff auf den anderen während der
Fahrt. |